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Willkommen auf Ferienhäuser Toscana, wir hoffen Sie finden genau das wonach Sie suchen. Die Seite bietet u.A. eine vielfalt von Infos über Toskanas Architektur und Natur.
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Architektonischen Rahmen

Die Architektur der Toscana hat im Laufe von Jahrhunderten verschiedenste kulturelle Einflüsse erlebt. Spuren aller dieser Zeiten sind an unterschiedlichen Orten zu finden. Ein Grund mehr sich im Urlaub in der Toscana auf historische Spurensuche zu begeben.

Die ältesten Spuren stammen von den Etruskern, die um 1000 v. Chr. aus Kleinasien kommen, sich in der Toscana niederließen. Wie viele andere Kulturen auch bauten sie Grabkammern für ihre Verstorbenen , die sie mit Erdhügeln bedeckten. Die Tempel der Etrusker ähnelten zwar denen der Griechen, dennoch hatten sie andere Materialien und andere Ornamentik verwendet.

Heute noch treffen wir in Sovana und Sorano auf die Grabstätten. In Fiesole gibt es Reste einer Tempelanlage und des Befestigungswalls zu sehen und in Volterra findet man Reste der Stadtmauer und das berühmte Stadttor Porta all’arco aus dem 4. Jh v. Chr. Ab 350 v. Chr. verdrängten die Römer die etrurische Kultur aus der Toscana. Da die Römer auch so etwas wie Mörtel erfanden bauten sie erstmals in mehrstöckiger Bauweise. So entstanden neben sakralen Gebäuden (Tempeln) auch “Gebrauchsorte” (Thermen, Amphitheater).Reste und Spuren römische Bauten (Thermen, Amphitheater) finden sich in Fiesole und Volterra. Auf die Römer folgten historisch die Langobarden, deren Kultur keine Spuren hinterlassen hat. Die Romaik aus Frankreich hat im 11. Jh. Die Toscana geprägt. Die romanische Architektur führt erstmals Rundbögen als beherrschendes Element ein. Auf der Basis der Basilika baute man Kirchen, mit einem großen Mittelschiff und gelegentlich kleineren Seitenschiffen. In Pisa wurde der Stil weiterentwickelt und mit Ornamentik versehen, deren Einflüsse z.T. aus dem Orient stammten (heute noch in der Nachbarstadt Lucca an der Kirche San Michele in Forno zu sehen). Im 13. Jh. löste die Gotik die Romanik ab. Das beherrschende Bauelement wird die Höhe und es entstehen auch weltliche Bauten (Rathäuser). Das Kreuzrippengewölbe beherrscht von nun an die Architektur. Berühmtestes Beispiel, der Palazzo Vecchio in Florenz.

Die Renaissance im 15. Jh. gilt als Blütezeit der toscanischen Architektur. Die Rückbesinnung auf die Antike bestimmte die Bauornamentik und ist noch heute vor allem in Florenz an vielen Gebäuden zu sehen. Viele historisch wertvolle Gebäude wurden auch in der Toscana durch den 2. Weltkrieg zerstört.